Thema von Ritschi im Forum Wer besucht was? Termi...
Ihr Männer, da gibt's doch nix zu lachen wer in sein will, hat heut nen Drachen.
Und schau ich so, da unten rein, da schein ich net, allein zu sein, ich guck genau, und denk „JA Mei“ Ihr habt, ja euren auch dabei.
Jeder von uns, das is nicht gelogen ist im Leben, schon mal geflogen. Der ein von der Schul, das is ganz klar der anner, wenn er Besoffe mal war.
Man kann ja auch, vom Fahrrad fliegen, von der Leiter, von den Stiegen Männer, rausfliegen tun wir manchmal auch gerad bei den Frauen, ist das so“n „Brauch“
Nun ja,
Zum Drachenfliegen, gehört net viel des is das reinste, Kinderspiel. Du brauchst an Helm, und feste Schuh paar ahle Klamotten, noch dazu.
Und vergessen, hätt ich's fast nen rießen Karton, Hansaplast. Weils einen, wenn man sich zu viel traut ganz heftig, auf die Schnautze haut.
In meiner Midlife Crisis, drin da kam mir plötzlich, in den Sinn, warum daheim, im Sessel liegen Ritschdorff „auf“, jetzt lernst du fliegen. Denn, es sagte schon, der Rheinhart May das grenzenlos, die Freiheit sei. Und die Freiheit, die mich ruft die gibt's für mich, nur in der Luft.
Ich hab's net lang, mir überlegt und sofort, nen Kurs belegt. In Burgen, auf dem Küppchen troben, wollt ich, durch die Lüfte toben.
Die Theorie, die hab ich hier, du brauchst nen Drachen, und Geschirr. Nen schönen Helm, für“n Kopf zu schützen, wenn richtig kracht, soll der was nützen.
Doch „dies“ hier, macht den Unterschied, denn abhängig, vom Zielgebiet, brauch ich „das“, nur so am Rande, wenn ich mal, auf der Mosel lande.
Dann bist du klar, zum ersten Flug, fühlst dich grad, wie ein Eunuch. Du weißt zwar, ganz genau wie's geht, und trotzdem klappt, es wieder net.
Man braucht dafür, so nen Aeroplan vom Hügel, wo man starten kann. Einen starken Wind, von unten und hat man alles, dann gefunden.
Ein Blick zum Windsack, was der zeicht nimmt Anlauf – fliecht ---P A U S E doch nur vielleicht.
Denn wenn man da, zu langsam rennt, passiert das, was man den „Sturzflug“ nennt. Statt in die Höh, fliegt man „Oh Scherck“, gradewegs, voll in den Dreck.
Manchmal, haut's dich in das Kraut, das was die Kuh hat, längst verdaut. Wenn das passiert, denkt man bei sich Scheiß-e, Daheim, erzähl ich nicht.
Doch rennst du beim start, dann schnell genug und hebst dann ab, zum Drachenflug, dann fühlst du dich, empor-getragen und mit dir hebt sich, auch dein Magen.
Und wenn dann „unten“ , einer schreit schaut rauf, der Drachen troben speit, Dann fliegt dir, wie man bei uns spricht, das Essen gerad, aus dem Gesicht.
Doch damit war, noch nicht genug bei meinem ersten, Höhenflug, bin ich frei, und das mit Macht in einen Dachstuhl, rein gekracht, so das die Latten, gesprieselt sinn und damit war, der Drachen hin.
Doch ohne Drachen, ungelogen ich wie der Deifel, weiter g“flogen. Jetzt ging alles rasend schnell, vorbei an einem Wäschegestell, mit Damenreizwäsch, angkommen.
Im flug, hab ich noch mitgenommen ein paar Tanga“s, und BH vom Fenster aus, sieht das en Fraa, die Hilfeschreiend, mich begrüßt “ Oh Gott“, der Batman kommt als Fetischist.
Drum bin ich mit, mehr Glück wie Verstand mitten im, Kompost gelant. Man sieht, beim Drachenfliegen hier kann eigentlich, net viel passiern.
Denn noch nie, so steht geschrieben ist einer, von uns oben geblieben. Ich lande, und so ist's der Brauch meistens, auf meinem kleine Bauch, auf den Felsen, auf den Knie, nur auf den „Füß“, so gut wie nie.
Doch wenn du dann, drei Tag geflogen kannst nimmer laufe, nur noch krochen dann bist froh, wenn“s ist vorbei das Fliegen, und die Schlepperei.
Ich halt jetzt, von dem Zeuch nix mehr, denn wenn fliegen, mein Bestimmung wär, wär ich ja, genau genommen, mit Flügel, auf die Welt gekommen.
Denn Schließlich, und auch außerdem hab ich so nen Drachen, noch dahem.
Zudem flieg ich, jetzt gleich zurück, und vielleicht, mit bisschen Glück flieg ich mit Ihr, und mit gebimmel heut Nacht noch, in den 7ten Himmel.
Da träum ich dann, von andre Sache, und denk, net schlecht, der alte Drache.
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Der 3 Städtewettbewerb 2008 in Maastricht,
liebe Vereinskammerraden, am 11. und 12. Mai dieses Jahres war es mal wieder so weit, Zeit für die eingemotteten Segler und E-Thermik Vögel wieder mal aus dem Keller direkt in die Luft zu steigen.
Nach einem kurzen ggf. zu kurzen freien Training am Wochenende vor dem Wettbewerb auf unserem eigenen Platz, wurde schnell klar das wir als Mannschaft der MFG Koblenz wieder gut aufgestellt waren um uns dem harten Kampf in Maastricht zu stellen.
Maastricht, ach ja das sind die Holländer, die kommen doch oftmals nur mit so 4 bis 5 Piloten, kein wirklicher Gegner. Und dann sind da ja noch die Kollegen aus Neuss, die sind immer stark, aber gewinnen normaler Weise doch nicht.
Und so nahmen wir den großen Wanderpokal für den Mannschaftssieger, der für gewöhnlich in Koblenz seinen Platz hat, fuhren diesen nach Holland um Ihn frisch geputzt wieder nach Hause zu bringen......oder auch nicht.
Und so nahm alles seinen Lauf: Die Anreise, am Samstag so gegen 13 Uhr sammelte sich die erste Chaos Camper Gruppe auf dem Esso Hof in Rübenach um gemeinsam auf NL zu zusteuern.
Alles lief nach Plan, das erste Fzg. in der Flotte (ein neuer Mercedes Benz) hatte Navigation, er sollte die Gruppe sicher nach Maastricht führen, als dieser dann plötzlich zielsicher anstatt nach Aachen in Richtung Kölner Dom abfuhr, zerriss die Gruppe und es sorgte für etwas Verwirrung bei den anderen Fahrern. Kein wirkliches Problem, Hansi war ja kurze Zeit später wieder dabei. In Maastricht angekommen war alles Bestens, das Wetter traumhaft, der Platz frisch gemäht, die hohen Bäume waren auch inzwischen weg und wir wurden freundlichst begrüßt. Nach einigen Aufbauarbeiten hatten wir schnell noch ein paar Testflüge absolviert und gingen dann dem gemütlichen Teil eines solchen Abend über. Bis teilweise um 2 Uhr Nachts gingen die Teambesprechungen und für den nächsten Tag war dann alles geklärt. Schon am nächsten Morgen gegen 8 Uhr waren die weiteren Vereinskollegen aus Koblenz angereist und machten sich auf dem Platz bereit für den Wettbewerb der dann auch recht zeitnah begonnen hatte.
Nun, als dann der erste Flieger so gegen 11.45 Uhr in der Luft war und das ganze Ding so langsam ins rollen kam wurde schon nach den ersten beiden Durchgängen klar, - Unser Tag wird das nicht mehr !
Festzustellen blieb dabei: • Man darf keine Leute um oder anfliegen, auch nicht sich selbst beim Landen (Rainer R.) • Manchmal trägt die Luft einfach nicht, es war einfach keine Luft mehr da (Thomas B.) • Elektroflieger müssen höher rein kommen aufgrund der Büsche im Anflug (Thomas G.) • und Gartenhäuser sind ganz schön haaaaart- iss halt so, die schöne Alpina (Volker F.)
Das alles brachte uns nicht um, aber auch nicht weiter, egal, erstmal was schönes Essen u. dabei ließen Sie die Kollegen aus Maastricht wieder richtig was einfallen und dann ein bisschen Feiern und da kam dann auch schon so der olympische Gedanke- dabei sein ist a . . ., aber Neuss werden wir doch sicher schlagen.
Das war dann unser Motto für „ the Day after“ N e u s s !!!
Hoch motiviert starten wir in den Tag 2, und siehe da es läuft, alle Koblenzer machten gute Flüge, und es lief auch bei den Kollegen aus Neuss ganz gut – zumindest für uns - als da bei Startnummer 15 der Vogel beim Schuss aus dem Seil einfach in der Luft zerplatzte. (Schade, der war aber auch schon alt, sehr alt, der Flieger- nicht der Pilot Michael D.)
Aber was soll ich noch lange schreiben, die Siegerehrung, harte Worte, deutliche Ansage, Es war nicht unser Wochenende, aber wir wurden immerhin noch Dritter !!! Hurra
Die Plätze 1-4 der Einzelwertung gingen geschlossen an Piloten aus Maastricht, dann auf Platz 5 der beste Koblenzer Pilot, Standesgemäß und wie so oft, (kam- sah- und siegte) unser Eckard B. Hansi auf Platz 10 knapp vor Gerd T. und dieser schaffte es wieder gerade so vor Thomas B. und die weiteren 5 Koblenzer Piloten folgten dann noch bis Platz 20.
Damit ging dann diese insgesamt rundum gelungene Veranstaltung dem Ende zu. und alle machten sich auf den Heimweg bestem Wetter, guter Laune, tollem Vereinsgeist.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Beteiligten bedanken, bei allen Piloten, allen weiteren Familienmitgliedern, bei unseren Gastgebern NL und Mitstreitern aus Neuss und allen Helfern ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre, weiter so, das ist der richtige Weg. Viele Grüße Rainer Ritschdorff
PS: Und für alle Koblenzer -> für 2009 wird mehr trainiert ich will ihn zurück „de Wisselbeker“ schaut euch ruhig mal die Homepage an, wie Maastricht feiert.